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Als Freiberufler werden Personen bezeichnet, die Tätigkeiten verrichten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen. Sie betreffen Berufe, die sich im wissenschaftlichen, künstlerischen, unterrichtenden, oder erzieherischen Bereich liegen.

Die Freiberufler haben im Allgemeinen besondere, berufliche Qualifikationen oder verfügen über eine schöpferische Begabung.
Diese fachliche und unabhängige Erbringung der Tätigkeiten von Dienstleistungen höherer Art hat die Interessen der Auftraggeber und der Allgemeinheit als Ziel. Viele Tätigkeiten, die die Freiberufler betreffen, werden von einer sogenannten Standesordnung geregelt. Oft wird der Freiberufler mit dem freien Mitarbeiter verwechselt.

Diese beiden Begriffe haben aber sehr unterschiedliche Bedeutungen. Der Freiberufler bezieht sich nämlich immer auf die Ausübung wissenschaftlicher und künstlerischer Berufe. Es wird aber nichts darüber ausgesagt, ob die Tätigkeit, der der Freiberufler nachgeht, selbstständig ist oder nicht. Der Freiberufler kann sich zwar der Hilfe von vorgebildeten Arbeitskräfte bedienen, aber er muss mit seinem Fachwissen und seinen Kenntnissen eigenverantwortlich tätig bleiben.
Die Freiberufler, die in Katalogberufen (wird untern noch genauer beschrieben) tätig sind, sind nicht gewerbesteuerpflichtig. Sie müssen allerdings die Umsatzsteuer und die Einkommenssteuer selbst abrechnen.

Grundsätzliche Informationen zum Freiberufler


Der Freiberufler muss immer zum Gewerbetreibenden unterschieden werden, dies wird im Volksmund nämlich gerne gleichgestellt oder verwechselt. Hier sind 5 wichtige Kriterien, die einen Freiberufler vom Gewerbetreibenden unterscheiden:
  1. Der Freiberufler bezahlt keine Gewerbesteuern.
  2. Der Freiberufler muss nicht ein eigenständiges Gewerbe anmelden.
  3. Der Freiberufler muss keine doppelte Buchhaltungsführung machen.
  4. Der Freiberufler ist nicht zwingend in einer Kammer jeglicher Art (Industrie-, oder Handelskammer).
  5. Der Freiberufler hat die Möglichkeit, dass er mit anderen Freiberuflern sogenannte Partnergesellschaften gründet.
    Bei den Freiberuflern werden vom Einkommenssteuergesetz 3 unterschiedliche Gruppen eingeteilt.

Katalogberufe


In diese Berufsgruppe können 4 unterschiedliche Ausübungen gezählt werden.
  1. Heilberufe: hier sind alle Berufe rund um Körper und Gesundheit enthalten. Angefangen von allen Ärzten, werden hier auch Heilpraktiker, Heilgymnasten, Hebammen und Diplom-Psychologen eingerechnet.
  2. Rechts-, Steuer-, und wirtschaftsberatende Berufe: hier werden alle Berufe, die im juristischen und wirtschaftlichen Bereich tätig sind, eingerechnet.
  3. Naturwissenschaftliche und technische Berufe: hier werden alle Tätigkeiten, mit Vermessungen zu tun haben eingerechnet. U.a. werden auch Lotsen und Gutachter in diese Gruppe gezählt.
  4. Kulturberufe: Alle Künstler, Lehrer, Journalisten, Wissenschaftler und Schriftsteller fallen in diese Berufsgruppe.

Hier wird sehr schnell die Beschreibung der Freiberufler ersichtlich – berufliche Qualifikation oder schöpferische Begabung der Freiberufler, muss für die Erbringung der Tätigkeiten im Interesse des Auftraggebers oder Allgemeinheit sein.

Katalogähnliche Berufe


Diese Berufsgruppen entsprechen den Katalogberufen, wenn man auf das Anforderungsprofil zurückgreift. Jeder dieser Berufe setzt eine höhere Bildung der tätigen Personen voraus. Bei dieser Berufsgruppe wird allerdings immer eine Einzelfallprüfung vom Finanzgericht entschieden. Hier findet man kaum eine vollständige Liste der Berufe, die in diese Gruppe fallen, da es immer wieder neue Beschlüsse geben wird.

Tätigkeitsberufe

Da der Arbeitsmarkt einem stetigen Wandel unterworfen ist, wandeln sich auch immer wieder die Berufe und es entstehen neue Berufsgruppen und Berufsbilder. Daher sind die Freiberufler in dieser Gruppe immer aktiv. Diese Berufe werden aber wieder einer Einzelfallprüfung durch das Finanzgericht unterworfen. Auch hier findet man keine vollständige Liste, da immer wieder neue Berufsbezeichnungen entstehen. Der Arbeitsmarkt dreht sich und bewegt sich immer.
  1. Wissenschaftliche Tätigkeiten: in diese Berufsgruppen werden Personen gezählt, die ihre Dienste im Wohle der Forschung tätigen, aber auch die Lehrtätigkeit für die Forschung wird in dieses Berufsbild gerechnet.
  2. Künstlerische Tätigkeiten: hier werden alle Berufe eingerechnet, die zur Unterhaltung dienen sollen. Um nur einige zu nennen, werden hier Künstler, Show-Stars, Regisseure und Entertainer einbezogen.
  3. Schriftstellerische Tätigkeiten: hier werden alle Berufe, die sich rund um das Schreiben drehen, einbezogen.
  4. Erzieherische Tätigkeiten: alle Berufe, die sich im höheren Betrieb abspielen, so z.B. ein Betreiber einer Kinderheimes wird dieser Gruppe zugrechnet.
Hier wird sehr schnell ersichtlich, dass es zwischen den Katalogberufen, katalogähnlichen Berufen und den Tätigkeitsberufen sehr viele Überschneidungen auftreten, teilweise sind die Grenzen sehr unscharf definiert. Da dies oft ein Problem darstellt, ist es oft sehr schwer zu erkennen, wer ein Freiberufler ist und wer nicht. Das Einkommenssteuergesetz gibt zwar einen Richtwert vor, aber hier kann man sehr viele Grauzonen erkennen. Jeder der zu einem der 3 genannten Berufsgruppen gehört, wird als Freiberufler bezeichnet.

Was für einen Freiberufler spricht


Bei Freiberufler liegen immer höhere Ausbildungen oder ein akademischer Abschluss vor. Der Kreative Anteil der Tätigkeiten, die von einem Freiberufler erledigt werden, liegt in dieser Berufsgruppe sehr hoch. Der Freiberufler hat hochwertige Zusatzausbildungen erworben, diese sind für die Arbeiten, die er tätigen wird, sehr wichtig. Wer in seinem Unternehmen inhaltlich alleine arbeitet, wird auch als Freiberufler bezeichnet. Andere Mitarbeiter können als Aushilfen oder Zusatzarbeiten eingesetzt werden. Die Verdienstquelle der Freiberufler besteht zu einem Großteil aus Wissen und Erfahrungen, die sich in einem sehr hohen Niveau belaufen. Die Tätigkeiten die ein Freiberufler erbringt, liegen im Bereich von Lehre und Unterricht jeglicher Art, Beratung und auch Coaching. Das Vertrauensverhältnis zwischen dem Kunden und dem Freiberufler ist in einem sehr hohen Bereich. Bei der Tätigkeit des Freiberuflers stehen Dienstleistungen und auch der persönliche Einsatz im Vordergrund. Die Bezahlung des Freiberuflers wird mit sogenannten Honorarnoten geleistet. Von diesem Betrag müssen die Einkommenssteuer und die Umsatzsteuer selbst geleistet werden.

Fazit


Da es sehr viele Grauzonen bei den Berufsgruppen gibt, ist es am Anfang nicht sehr einfach zu sagen, wer ein Freiberufler ist und wer nicht. Bei jedem Beruf unternimmt das Finanzamt eine Einzelfallprüfung. Die Entscheidungen werden individuell gerichtet. Hier sollte man sich auf jeden Fall durch Fachleute beratschlagen lassen.
Auf FreelancerWelt kann man sich weitere Informationen rund um das Thema Freiberufler einholen.
Man kann sich auch vorab bei dem zuständigen Finanzamt eine umfangreiche Information einholen. Jedes Finanzamt stellt hierfür Beratungstermine zur Verfügung. Es ist nicht einfach, die Gruppe der Freiberufler in eine definitive Kategorie einzuordnen.
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